Bei unserer Fahrt mit
dem völlig überladenen Mietwagen in den Süden
der Insel kamen uns dann allerdings doch erhebliche Zweifel
über die Größe unseres rollenden Schlafzimmers
auf. Alternativ hatten wir ja immer noch unser Zelt dabei.
Tatsächlich standen auf der großen Sandfläche
Campingbusse, jedoch um einiges weniger als noch in der letzten
Saison. Hatte also die Polizei doch Gnade vor Recht walten lassen?
Kurz darauf wurde uns diese Hoffnung dann allerdings von Tim
zunichte gemacht.
Er berichtete uns, dass einige Tage vor unserer Ankunft Wildcamper
von der lokalen Polizei verhaftet wurden.
Da wir nicht vorhatten, einen Ausflug in griechische Gefängnisse
zu wagen, blieb uns also nichts anderes übrig, als unseren
Kleinwagen auseinander zu bauen und in einen Schlafplatz zu
verwandeln.
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Mit Rückenschmerzen
nach einer ungemütlichen Nacht, begannen die Tage meist früh,
denn bevor die Stationen ihre Tore öffneten, war es fast
menschenleer auf dem Wasser. So kam es, dass wir mit Tim an manchen
Tagen ganz alleine zu einer frühen Windsurfsession zusammentrafen.
Je weiter die Sonne sich dem Zenit näherte, desto mehr Tagestouristen
strömten an, ins und aufs Wasser. Diese Zeit nutzten wir
entweder zum arbeiten, so wie Tim oder einfach zum Relaxen an
einem schattigen Plätzchen. Gegen Abend nahm meistens der
Wind wieder zu, was die Freestyler noch einmal aufs Wasser zog.
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