In
unserem Surf-Hotel angekommen, checkten wir erst einmal den
Wind und Umgebung. Das Hotel sowie Bars, und Surfschulen verfügen
auch über wLan. Das ist sehr angenehm, man kann sich an jeder
Stelle, die einem gerade beliebt, ins Internet begeben. Den
Ort Alacati könnte man auch wie einen Vergnügungspark für Windsurfer
beschreiben. Hier scheint das Surfen eine Art Volkssport zu
sein. Neben einer Menge Surfstationen wie die von ASPC (www.alacati.de)
sind hier alle großen Firmen vertreten.
Aber nun zum Windsurfen: Dank des über 500m großen Stehbereichs
mit hervorragenden Windbedingungen, meist genau von links (sidshore
Wind), ist Alacati ein hervorragendes Schulungs- und Übungsrevier.
Gewöhnlich frischt der Wind mittags noch mal kräftig auf, so
dass bei regelmäßigem Starkwind (4-6 Beaufort) auch die Slalom-
und Freestylecracks in Alacati voll auf ihre Kosten kommen.
Einzigartige Bedingungen, welche Einsteiger, Wasserstart- und
Halsenschüler sowie Profis gleichermaßen glücklich machen.
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Auf
dem Wasser vor den Stationen kann es schon mal recht voll werden.
Aber wenn man etwas hoch kreuzt oder auf die andere Seite über
die Blauwasserkante rübersurft hat man ganz viel Platz um für
sich zu trainieren. Kleine Anmerkung an dieser Stelle: Springt
bitte nur da vom Brett ab, wo Ihr Sand auf dem Grund seht. Ein
Seeigel hat aufgrund meines Absprungs schon keine Stacheln mehr.
Das Niveau ist hier unglaublich hoch. Im Freestyle trainieren
hier Leute aus Bonaire wie Ruben Petrisie und Bjorn Saragoza,
welche von hier zu den Events der EFPT fliegen. Neben dem Freestyle
ist Slalom hier wohl die favourisierte Disziplin.
Für das Windsurfen gibt es in der Nähe auch noch viele andere
Spots wie Boyalik, wo auch Wellenfreaks ihren Spass haben. Wenn
der Wind mal eine Pause macht, ist es empfehlenswert das Hinterland
zu erkunden. Vom Massentourismus ist die Halbinsel Cesme bislang
verschont geblieben. Die Nähe zu Griechenland, die moderne Metropole
Izmir und die vielfältigen Einflüsse der Sommerurlauber aus
In- und Ausland prägen das Alltagsbild. Einsame Strände und
malerische Buchten zum Schnorcheln findet man am allerbesten,
wenn man verschlungene Wege ohne Asphalt nutzt. Hier verirrt
sich sonst keiner.
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