| Was soll dies Konkret bedeuten? Hier sollen
die folgenden Tipps helfen (unter Vorbehalt, dass jeder individuell
ist und
es daher keine generellen Richtlinien, was richtig oder falsch
ist, gibt):
- Ruhe dich genügend vor einer Windsurfing Session aus.
Speziell der Sonneneinfluss macht müde; sorge also nach
darauf folgenden Windsurftagen für genügend Schlaf.
- Versuche Nahrung in kleineren Mengen zu dir zu
nehmen und auch während des Surfens Pausen einzulegen,
um Snacks zu essen. Damit vermeidest du den bekannten Hungerast.
Bestehen
bereits alte Verletzungen (z.B. Rücken), ist es besonders
wichtig auf die Zwischenmahlzeiten zu achten da sonst die
Wiederverletzungsgefahr erhöht ist.
- Versuche Fast-Food und Nahrungsmittel, die besonders viel
raffinierte Zucker oder gesättigte Fettsäuren enthalten,
einzuschränken. Auf diese Liste gehören Süssigkeiten mit
Zucker, gesüsste Getränke, Gebäck oder Teigwaren aus Weissmehl
oder tierische Fette (gewisse Fleischarten, Butter, Milch,
fritierte Esswaren).
- Achte darauf, dass du vor/während des Windsurfens
kohlenhydratreiche Nahrung zu dir nimmst und nach dem Windsurfen
auch genügend
Proteine auf dem Speisezettel hast. Im Allgemeinen werden
eher zuviel Kohlenhydrate konsumiert und die Proteine vernachlässigt.
Man hat dann schnell das Verlangen nach Süssigkeiten
wie Schokolade, Brot etc. und isst Mengen von solchen Kohlenhydraten,
was sich ungünstig auf das Gewicht auswirken kann. Eine
gezielte Einnahme von einer Proteinmahlzeit vermag den Körper
schnell zu befriedigen und das Verlangen nach z.B. Süssigkeiten
zu stoppen. Proteine sind nicht ausschliesslich tierische
Produkte wie Fleisch oder Fisch. Hülsenfrüchte,
Nüsse
und Meeralgen übersteigen sogar den Prozentanteil von
Proteinen gegenüber dem Fleisch.
- Trinke genügend Wasser!!! Oft kann Müdigkeit durch ungenügenden
Wasserverbrauch entstehen und zu Konzentration/Kraftmangel
sowie Muskelkrämpfen führen.
- Vermeide Alkohol, Aufputschmittel, Drogen, Tabakwaren
oder zuviel Kaffeekonsum. Der „künstlich“ entstandende
Adrenalinschub verleitet zu falschen Einschätzungen
der persönlichen Leistung und kann zu Verletzungen führen.
Solche „Hilsfmittel“ werden nie den positiven
Langzeiteffekt erbringen und schaden der Gesundheit.
- Ein kurzes Aufwärmen des Körpers vor dem Windsurfen
vermindert die Verletzungsgefahr, fördert die Durchblutung
und steigert die Koordinationsfähigkeit. Die Aufwärmphase
kann auch direkt auf dem Wasser eingeleitet werden, denke
aber daran die ersten 10 Minuten wirklich dafür zu nutzen.
Das heisst: Surfe gewohnte Manöver, gewöhne dich
an das Material, schwimme zum Beispiel mit dem Material ein
paar
Meter, fahre mit und ohne Trapez ein paar Schläge, etc.
- Neue Manöver erforden oft mehr Konzentration und
Kraft; breche die Session auf dem Wasser lieber rechtzeitig
mit
Spass ab, anstatt ans Limit zu gehen. Dies im speziellen
wenn noch mehrere Tage Windsurfen angesagt sind...
- Stretchen nach dem Windsurfen ist sehr wichtig! Viele
unterschätzen die Banspruchung der Muskeln, Sehnen,
Bänder
Gelenke und Knochen. Sich wiederholende Kontraktionen der
Muskeln, wie es beim Windsurfen der Fall ist, hat längerfristig
eine Verkürzungen der Muskelfasern zur Folge und kann
sich durch Schmerzen oder Bewegungseinschränkung bemerkbar
machen. Gestretcht sollte nach dem Windsurfen im warmen Zustand
mit
Geduld und Konzentration. Eine Dehnung muss richtig ausgeführt
werden damit sie effizient ist und im Idealfall 30 Sekunden
oder mehr gehalten werden.
Ich hoffe euch ein paar Anhaltspunkte und Ideen gegeben zu
haben und wünsche euch in diesem Sinne viel Spass und
Hang Loose!
Nadia Pfister bietet nach drei Jahren auf Maui ab April 2004
auf Fuerteventura Personal
Training und Massagen für Windsurfer und Kiteboarder an.
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