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Move: Push Loop
Rider: Robby Seeger
Location: Maui/Hawaii
Wer erinnert sich nicht
an die lange Phase der Überwindung vor dem ersten Front Loop?! Genau
dieses Gefühl der Ungewissheit stellt sich auch beim Lernen des Push
Loops ein. Wie funktioniert die Rotation? Wie kann ich verhindern, auf
meinem Material zu landen (oder... bin ich schon drin)? Hier zeigen wir
euch, worauf ihr zu achten habt:
1. Am besten zuerst die
Slide Show anschauen: Wenn ihr den Sprung von hinten nach vorne durchklickt,
dann sieht der Bewegungsablauf einem Front Loop ähnlich.
In richtiger Reihenfolge erkennt man dann zwei Knackpunkte, die über
Top oder Flop entscheiden: Der richtige Dreh am Scheitelpunkt und der
Landeanflug.

2. Auch wenn Robby den Push
Loop hier über eine kleine Welle springt - ideal ist eine hohe und
steile Rampe, die auch für einen Back Loop geeignet wäre. Mit
der Segelhand vor dem Absprung etwas weiter zum Gabelende greifen, um
in der Luft eine bessere Kontrolle zu haben!

3. Jetzt geht es steil in die
Luft. Genau wie beim Back Loop versucht ihr so hoch wie möglich in
den Wind zu springen. Dort nehmt ihr den Kopf in den Nacken (Blick aufs
Wasser), zieht die Beine an, bis das Heck genau unterm Hintern hängt
und pusht das Achterliek mit der hinteren Hand durch den Wind.

4. Wichtig: Beim Pushen zieht
ihr die Masthand dicht zu euch heran und drückt mit der Segelhand
das Achterliek durch den Wind. Das ist der Knackpunkt Nummer eins, denn
durch diese Bewegung bringt ihr das Segel zwischen Euch und die Wasseroberfläche,
die übrigens ab jetzt wieder näher kommt!

5. Ein Ausstieg an diesem Punkt
ist nicht zu empfehlen, da es kaum eine Chance gibt, am Segel vorbei zu
kommen. Also lieber weiterdrehen, um den Durchstieg durchs Segel zu vermeiden.
Das Segel wird beim Landeanflug von der anderen Seite angeströmt,
deshalb muss euer Körperschwerpunkt zum Schothorn verlagert werden.

6. Jetzt kommt der zweite Push:
Masthand strecken und mit der Segelhand das Rigg nach vorne drücken.
Durch diese Schwerpunktverlagerung beginnt sich das Heck schneller zu
senken, während das Segel sich durch den Gegendruck des Abstiegs
wieder aufrichtet.

7. Blick nach unten, Beine
leicht anwinkeln und mit gestreckten Armen die Rotation reduzieren. So
sollte der sauberen Landung nichts im Wege stehen. Genau wie beim Front
Loop gilt auch bei diesem Sprung: Zähne zusammenbeißen und
durch - halbe Sachen sind schmerzhaft und besonders das Segel leidet...
photos: Tonix Pictures | text: Jürgen Schall | © 2000 the daily
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