W ie bei der Airjibe muss der Oberkörper über die hintere Schulter in die Rotation eindrehen, um Verletzungen zu vermeiden und um ausreichend Schwung mitzunehmen.
Oberkörper und Segel rotieren fast parallel zu einander. Um in der Luft nicht in Körperrücklage zu geraten, sollte man bereits während dem Absprung den Hintern etwas herausstrecken - so lehnt sich der Oberkörper automatisch vor in Richtung Boardzentrum (Mastfuß). Mit dieser Körpervorlage lässt sich die Clew First 180-Grad-Rotation auch landen und man kommt in den gewünschten Slide für den letzten Teil des Spocks.
An dieser Stelle nochmal der Hinweis zur Gewichtsverlagerung: Um bei der „Schothorn voraus“ Airjibe-Landung auch wirklich in die Rutschphase über den Bug und danach weiter nach Lee für die nächste 180-Grad-Drehung zu kommen, muss sich der Oberkörper soweit wie möglich über dem Boardzentrum befinden, also immer versuchen den Körperschwerpunkt in Richtung Mastfuß zu verlagern.
Der Mast wird dabei in Richtung Bug und weg vom Körper geschoben. Auch hier sollten Segel und Körper soweit wie möglich parallel zueinander sein. |
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Ja näher der Mast sich am Körper befindet, umso tiefer sinkt das Heck ins Wasser, man bremst ab und der Slide ist beendet. Mit dem Körper in Vorlage und dem Mast in Richtung Bug geneigt, reicht nun ein leichter Blick zum Heck, um die Körperbelastung minimal auf die Fersen zu verlagern - das Board beginnt die Rutschphase nach Lee.
Darf es die 540er Variante sein? Sobald der Bug bis fast auf neuen Halbwindkurs durch den Wind gedreht ist, kann man entweder das Segel schiften, um in alter Richtung weiter zu surfen (= ein Clew First Spock), oder man hält Segel und Körper noch einen weiteren kurzen Moment in Vorlage, bis der Bug fast bis auf Vorwindkurs geslidet ist.
Dort schiebt man das Schothorn durch den Wind, streckt den hinteren Arm, während der Mastarm leicht gebeugt wird. Dadurch wird erneut der Segeldruck minimiert. Das Körpergewicht wird während dieser Phase auf den hintern Fuß verlagert und der Blick richtet sich in Rotationsrichtung, wodurch der Körper ebenfalls in die Rotation eindreht und man den übrig gebliebenen Segeldruck ohne Probleme halten kann. Schon wird aus einem Clew First Spock ein Clew First Spock 540!
Viel Spaß beim Üben!
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