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Move: Back Loop
Rider: Jason Polakow
Location: Hookipa/Maui

Back Loop
Der Back Loop ist einer der klassischen Jumps - ihn gab es bereits, als viele von uns noch gar nicht ans Surfen dachten. Und trotzdem ist und bleibt er einer der am schwierigsten zu stehenden Sprünge. Alles sieht so einfach aus und auch von der Überwindung her ist er wesentlich einfacher zu Springen, als ein Front Loop. Aber selbst viele gute Windsurfer können die Zahl der perfekten Landungen an zwei Händen abzählen.

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Damit ihr den Bewegungsablauf noch besser nachvollziehen könnt, bieten wir jetzt bei allen neuen Moves eine Sequenz aus großen Einzelbildern an. Klickt auf das linke Foto (click for zooming) und ihr könnt euch in einem neuen Browserfenster eine Slide Show des Back Loops anschauen - Bild für Bild!

1. Für den Absprung sucht man sich eine möglichst steile Rampe, denn flach und weit gesprungene Rückwärts Loops sind mit unkontrolliertem Flugverlauf verbunden und deshalb öfters schmerzhaft. Ideal ist eine fast 90° steile Lippe, die euch den Kick nach oben gibt. Der häufigste Anfängerfehler liegt darin, den ganzen Schwung für die Rotation schon beim Absprung einleiten zu wollen. Anfangs rotiert man kaum und taucht gnadenlos mit der Nose zuerst ein, später wird dann fast jeder Sprung überrotiert.

2. Der entscheidende Knackpunkt liegt bei den zwei unterschiedlichen Flugphasen: Dem Aufsteigen bis zum höchsten Punkt gegen den Wind und dem daran anschließenden kontrollierten Landeanflug. Wie ihr bei Jason sehen könnt, versucht ihr zunächst so hoch wie möglich in den Wind hinein zu springen. Wenn ihr am höchsten Punkt angekommen seid, habt ihr ca. 180° gedreht und hängt mit leicht angewinkelten Beinen unter dem Segel.
Bis zum höchsten Punkt gegen den Wind...

...und dann den Landeanflug starten
3. Jetzt folgt der zweite Teil der Flugbahn: Jason schaut über seine Schulter in die Richtung, in der er landen will. Dadurch folgt der Rest des Körpers fast automatisch der Kopfbewegung. Die hintere Hand öffnet das Segel, wodurch sich die Nose des Boards senkt und sich der Körperschwerpunkt nach vorne verlagert. Mit der Nose voran geht es zurück in Richtung Wasser. Jetzt ist Timing und Gefühl gefragt, denn je nach Höhe des Sprungs muß die restliche Drehung gesteuert werden. Zudem wird in dieser kritischen Phase das Segel vom Wind über das Achterliek angeströmt. Zuwenig Drehung hat ein steiles Eintauchen mit der Nose zur Folge (sollte man bei flachen Riffen vermeiden).

4. Wer den Landeanflug nicht durch kontrolliertes nach vorne Schieben des Riggs dosiern kann und das Segel zu lange dicht behält, der rotiert gnadenlos über. Die Landung gelingt am besten auf leichtem Raumschotkurs - leicht gesagt, denn der richtige Winkel ist ziemlich schwer zu treffen. Also nicht aufgeben, denn der erste gestandene Back Loop bleibt lange in Erinnerung.
Landung auf leichtem Raumschotkurs

Noch ein paar wichtige Hinweise:
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  photos: Envision Films / Neilpryde | © 1999 DAILY DOSE