Der Free Willy wird eingeleitet wie ein Willy Skipper
und mutiert dann zu einem richtig kniffligen Freestyle Trick: Erst
nach einer 360° Boarddrehung mit anschließender Backwind
Jibe hast du es geschafft...
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Absprung
Die erste Phase verläuft wie beim Willy Skipper: Nach dem
Aushängen aus dem Trapez öffnest du das Segel leicht
und drückst zum Absprung das Heck ins Wasser. Dazu nimmst
du den hinteren Fuß aus der Fußschlaufe, greifst den
Gabelbaum etwas breiter und gibst dem Board einen kurzen aber
energischen Tritt auf das Heck.
Der hintere Fuß puscht das Board mit dem Heck durch den
Wind. Der vordere Fuß, der immer noch locker in der Fußschlaufe
steckt, kontrolliert dabei die Drehung.
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Boarddrehung
Während der Flugphase wechselst du deine Fußstellung.
Der vordere Fuß rutscht aus der Schlaufe und wird hinter
den vorderen Fußschlaufen platziert, der andere bleibt dicht
hinter dem Mast stehen.
Wichtig ist, das du deinen Körperschwerpunkt möglichst
zentral über dem Board hältst, da so die Landung am
besten zu kontrollieren ist. Stehst du zu weit auf der Nose, dann
landest du im Wasser, da das Board unkontrolliert ausbricht.
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Landung
Zum Zeitpunkt der Landung solltest du dein Board schon um ca. 180°
gedreht haben. Die Nase und die Luvkante berühren dabei zuerst
das Wasser. Dein Gewicht verlagerst du auf das hintere Bein, so
dass das Heck und die Finne nicht ins Wasser einstechen.
Da man nicht vor jeder Landung das Board genau um 180° drehen
kann, musst du jetzt die Lage des Boards korrigieren, indem du durch
Belastung des vorderen oder des hinteren Fußes das Brett um
den Mastfuß drehst. So kannst du gut einige Meter mit Finne
voraus über das Wasser gleiten.
Soweit war alles wie beim Willy Skipper... |
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Rückwärts Slide &
Segel Shiften
Jetzt wird es kniffelig: Während du rückwärts gleitest,
versetzt du den vorderen Fuß zwischen die vorderen Schlaufen
und belastest auch mit dem hinteren Fuß die Leekante leicht.
Wenn sich das Heck langsam nach Lee dreht, öffnest du mit der
hinteren Hand das Segel. Die Finne greift und zwingt das Board in
eine schnelle Drehung mit der Nose durch den Wind. Die vordere Hand
greift die Gabel auf der anderen Seite. |
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Back stehen
Deine andere Hand greift ebenfalls die neue Seite der Gabel. Das
Board hat seine 360°-Drehung fast vollendet, es liegt immer
noch gleitend wieder in der anfänglichen Fahrtrichtung im Wasser.
Jetzt bist du in einer Position, die du von der Backwind Jibe kennst:
Du musst in Lee stehend eine Halse fahren. |
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Backwind Jibe
Der schwierigere Teil beginnt: Du mußt mit backstehendem Segel versuchen
weiter abzufallen und dein Körpergewicht über der Mitte vom Board
zu halten. Dazu schiebst du das Rigg mit dem Mast voran in den Wind,
während du mit dem hinteren Fuß die Leekante weiter belastest. |
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Drehung durch den Wind
Kurz bevor das Segel von der anderen Seite angeströmt wird, beginnst
du, das Segel dicht an deinem Körper vorbei nach vorne zu führen.
Dazu winkelst du die Arme an und drehst deinen Oberkörper in Fahrtrichtung
und belastest gleichmäßig die Kante.
Über das Achterliek wird das Segel jetzt von der anderen Seite angeströmt.
Du wechselst mit deiner Fußposition weiter nach hinten zum Heck,
schiebst das Rigg weiter nach vorne und verlagerst dein Körpergewicht
ins innere des Kurvenradius. |
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Dichtholen
Der Druck in deinem Segel baut sich wieder auf. Neige dein Rigg
etwas nach hinten, öffne es und lehne dich noch stärker in die Kurvenlage,
um wieder auf Halbwind-Kurs zu gelangen.
Du hast es geschafft, jetzt kannst du dichtnehmen und ziemlich relaxed
in die andere Richtung weitersurfen. |
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