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Windsurfen lernen: Forum |
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| Windsurfbegriffe: Bei Boards, Segel, Finnen und Masten tauchen immer wieder folgende Begriffe auf: Freeride Freemove Wave Freestyle-Wave Freestyle Fun Course-Race Slalom-Race Könnt Ihr mir das mal auseinander sortieren und die Unterschiede bei den Bords und Finnen beschreiben? Andreas Mensing |
Hier kommt eine kleine Aufschlüsselung:
(teilweise weichen firmeninterne Bezeichnungen leicht ab) |
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| Windsurfurlaub: Im August würde ich gern mit ein paar Freunden Surfferien machen. Meine Kollegen sind zum Teil Anfänger und darum suche ich ein Revier wo es Wind hat und eine Surfschule. Ich dachte spontan an die Nordsee, Dänemark und so. Was denkt Ihr? Daniel Müller |
Für
Anfänger und Fortgeschrittene! Klar - Nordsee oder Ostsee ist auch perfekt. Von Norderney bis Rügen ist Surfen möglich, eine Liste mit (fast) allen Surfschulen in der BRD findest Du unter: www.the-daily-dose.com >>> links >>>> windsurfschools. Das Ringkobinfjord in Dänemark ist auch ideal - Nordsee (Hvine Sande) und Binnensee nahe beieinander - bei NW ein Superspot. Dänemark ist eh ein guter Tipp für den Sommer (je nördlicher, desto mehr Wind... meistens jedenfalls) |
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| Materialkauf: Ich nehme jetzt an einem Grundkurs teil. Mein Gewicht beträgt ca. 91kg. Bin aber sportlich durchtrainier! Jetzt habe ich so meine Schwierigkeiten bei der Erstauswahl vom Material. Gibt es bei meinem Gewicht Besonderheiten oder ist z.B. ein 160'er Freerideboard und ein Segel ab 7m² gut für mich? Von allen Seiten erhält man unterschiedliche Ratschläge und Meinungen. Wolfgang |
Individuell sehr verschieden! Je kleiner das Board ist, desto länger
wirst Du später Spaß dran haben - ist es zu klein, wird es am Anfang problematisch.
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| Powerhalsentechnik: Wie bleibe ich bei der Powerhalse im Gleiten,und wie sind die Fussstellungen? Paul Boettcher |
Powerhalse - durchgleiten! |
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| Boardkauf: Ich habe im verg. Sommer+Herbst super viel gesurft. Meistens mit geliehenen Anfängerboards oder auch mal mit "kleineren" - nur 300 cm. Ich möchte mir nun eigenes Material besorgen, nicht älter als 2 Jahre. Welche Modelle wären denn passend? Ich habe ein Angebot für ein Mistral Super Vision, 191 l, 290cm. Wär`das auch was? Bine Ahrens |
Spezielle
Modelle können wir Dir leider nicht empfehlen, aber ein drehfreudiger Freerider
zwischen 280 und 290 sollte schon passen. In letzter Zeit sind die Shapes eher breiter, voluminöser und dafür kürzer geworden. Wichtig ist auch das Segel: Am besten zwischen 5,5 und 6.5 Quadratmeter und ohne Camber (Profilgeber). |
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| Kinder
und Windsurfen: Ich wuerde mich sehr ueber Information zum Thema Kind und Windsurfen freuen. Mein Sohn ist 8 Jahre alt und Anfaenger. Was muss ich bei der Erstausstattung beachten? Pia Kriegeskotte |
Zuerst sollte ein Orthopäde sein
einverständnis geben, da das Kind ja noch in einer Wachstumsphase steckt
und es schädlich für den Rücken sein könnte. |
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| Sitz,-Hüft,-oder
Brusttrapez: Was ist besser? Dirk |
Ideal
für alle Bedingungen ist ein Hüfttrapez (ideale Bewegungsfreiheit).
Für große Segel und Racing ist ein Sitztrapez besser geeignet. Das Brusttrapez ist im weiteren Sinne nur ein Hüfttrapez mit Schultertgurten und einer größeren Fläche im Rücken. Generell: Immer im Shop ausgiebig anprobieren (unter Belastung = eingehängt), denn jedes Trapez ist anders geschnitten und jeder Körper ist anatomisch anders gebaut. Bequemer Sitzt ist wichtig. |
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| Materialkauf: Ich habe erste Surferfahrung auf der Ostsee bei leichtem Wind mit einem Uraltbrett 3.60m gesammelt, bin da relativ sicher. Ich möchte mir eine neue Windsurfausrüstung zulegen. Welche Board-/Segelgröße (80kg) ist geeignet? Ich lese soviel von kleinen, leichten Boards. Können diese mich tragen, da ich einen Wasserstart noch nicht geschafft habe. Desweiteren - welche Größe soll ich für meinen Sohn 12 Jahre, 40 kg kaufen? Tyll Piwarz |
Wenn
Du auch weiterhin bei wenig Wind aufs Wasser gehen willst (Nichtgleiten),
dann sollten es schon Boards um die Länge von 300 bis 320 cm sein, um noch
genügend Volumen zu haben. Für den Nachwuchs kann es dann schon ein Freerider um die 2,80m sein. Das Volumen reicht aus und das Board kann Dir dann direkt beim nächsten Schritt zu kleineren Boards dienen (Einsetzbar bei Gleitwind ab 4 Windstärken) Für einen 12-jährigen ist wahrscheinlich noch ein spezielles Kinderrigg erforderlich (aus orthopädischer Sicht) Infos im Surfshop. |
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| Hifly
oder F2: Hifly ca. 13 kg kontra F2 9,5 kg etwa gleiche Abmessungen. Kannst du mir etwas auf Gund dieser Daten zum Brettverhalten sagen? Ralf Leifhelm |
Hifly:
Geringer Preis, robust gegenüber mechanischer Beanspruchung (Fall vom Autodach
ist kein Problem), höheres Gewicht und weicheres Material (PP) machen das
Board aber etwas träger und gutmütiger. F2: Teurer, ein leichter Styroporkern mit GFK-Gewebe machen das Board leicher, leistungsfähiger aber auch wesentlich empfindlicher. Bei Beschädigung der Außenhaut nimmt der Kern Wasser auf, usw. Das Board wird (Voraussetzung: identischer Shape) agiler und direkter zu fahren sein, denn 3,5 kilo sind ein großer Unterschied. Shape: Ein schlechtes leichtes Board kann weniger Spass bringen, als ein guter Shape mit mehr Gewicht. Entscheiden wird also der Preis und die Anforderungen die man persönlich stellt. |
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| Materialtrimm: Wo muß der Mastfuß stehen? Wie finde ich schnell den Druckpunkt eines Segels? Wie trimme ich bei viel Wind usw. ? Simon Krekeler |
Generell: Viel Wind >> mehr Unterlieksspannung und mehr Schoothornspannung. Das Segel fällt im Top dann leicht ein und die Latte über der Gabel liegt nur noch knapp am Mast. Mastfußposition hängt vom Segel ab. Große Segel vorne, kleine Segel hinten. Hier ist aber das Gefühl entscheident. Den Druckpunkt musst Du nicht finden, nur die richtige Trapeztampenposition: Am besten erstmal bei Wind nur das Rigg an den Strand stellen und dann mit beiden Händen die Gabel immer enger greifen. Wenn sich dann beide Hände fast berühren, ist das so ungefähr die Position der Trapeztampen. Tampenlänge: Brusttrapez = kurze Tampen Hüfttrapez = mittellange Tampen Sitztrapez = lange Tampen Auf dem Wasser sollte der ganze Zug übers Trapez erfolgen, die Hände liegen nur noch zur Steuerung auf der Gabel. Ein Buckel oder ein zu starkes Hohlkreuz bedeuten, daß die Tampen falsch eingestellt sind. Gabelhöhe: Diese sollte so montiert sein, daß sie sich bei aufrechter Riggstellung zwischen Brust und Kinn befindet. Das Einhängen ist anfangs mit längeren Tampen einfacher. Das Ein- und Aushängen solltest Du am besten vorher ausgiebig an Land üben. So lernst Du den Bewegungsablauf und kannst Dich später besser auf das Geradeausfahren konzentrieren. Den richtigen Trimm findet man nur durch ausprobieren... also zwischendurch immer mal an Land und anders trimmen. |
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| Gewicht: Wie wirkt sich bei vergleichbarer Boardgröße (Länge u. Volumen) ein geringeres oder auch höheres Gewicht aus? Ralf Leifhelm |
Boardgewicht
oder Fahrergewicht? Beim Board macht ein Kilo eine Menge aus, beim Fahrer weniger. Physikalisch liegt das am Drehmoment ~ viel Gewicht weit weg ist träge... das macht sich bei Boardlängen (2,5 bis 3,5 meter) natürlich bemerkbar. |
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| Segelbezeichnungen: Was bedeuten die verschiedenen Segelarten (freeride, freestyle, wave, slalom usw.) und welches Segelart ist das beste für einen Anfänger der halsen und wenden lernen will? Nowacki |
Karakteristik
der Segel: Die Namen beziehen sich auf den Einsatzbereich: Wave für Brandungssurfen Freestyle für gutes Handling bei Manövern Freeride für Allround Slalom/Race für Geschwindigkeit und Höhe laufen (Regattasurfen) Freestyle oder Freeride ist das beste für Einsteiger, da die Segel gute Alroundeigenschaften haben (Freestyle ist mehr manöverorientiert, Freeride ist ein Kompromiss aus allem). Darauf achten, das das Segel keine Camber (Profilzangen) hat. |
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Surfpause: |
Surfen nach 10 Jahren Pause:
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| Surfschein: Ich habe im Forum gelesen, das ein Surfschein auf deutschen Binnengewässern Pflicht ist. Brauche ich auch einen Surfschein wenn ich einen Segelschein (BR) und einen Sportbootführerschein habe? Hendrik |
Surfscheinpflicht:
Genaue Auskunft können wir Dir darüber leider nicht geben. Auf einigen Gewässern ist der Surfschein vorgeschrieben, auf anderen nicht. Am besten vor Ort erkundigen. Oder bei den Schulverbänden nachfragen: VDWS Vereinigung Deutscher Windsurfing Schulen Untermühlstr. 3 D-82398 Polling fon 0881-9311-10 fax 0881-9311-15 vdws-ev@t-online.de http://www.vdws.de |
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| Kann
man in der Gegend um Würzburg windsurfen? Ich habe das Problem, daß ich in Würzburg festsitze und keine Informationen habe wo und ob man hier windsurfen kann. Würzburg scheint leider nicht der richtige Ort dafür zu sein. Vielleicht habt Ihr darüber irgendwelche Informationen oder Adressen. Andris Schulz |
Windsurfen
in Würzburg? Im Prinzip solltest du Dir auf einer Landkarte die Region um Würzburg heraussuchen und dort nach großen Gewässern ausschau halten. Dort wirst Du mit Sicherheit auch eine Surfschule oder einen Verein finden, der Dir mehr sagen kann. Auch "locals" kennen sich besser aus - frag einfach in einem Surfschop nach. Adressen zu Vereinen, Schulen oder Shops findest du im Magazin "DAILY DOSE" (http://www.the-daily-dose.com) unter der Rubrik "links" und dann entweder "shops", "clubs" oder "windsurf school". |
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| Boardlagerung: Ich habe mitlerweile mein eigenes Material,weiß aber nicht genau,wie ich es lagern soll. (Wie empfindlich/robust ist ein Board gegen Staub,Hitze Kälte?) Inke |
Ab in den Keller damit - frostfrei und chemikalienfrei Luft sollte es sein.
Zum Schutz ist ein Boardbag gut geeignet. Auch in einer Garage kann man spezielle Träger (Baumarkt) anbringen. |
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| Mastfußposition: Muß ich zum besseren angleiten den Mastfuß nach hinten oder nach vorne schieben? In einem Buch habe ich gelesen, daß ich das Board mit der Mastfußposition auf mein Gewicht trimmen kann, sprich wenn mir das Heck beim Schlaufenfahren absäuft, soll ich neben der richtigen Belastung auf den Mastfuß auch noch dessen Position verändern, nur wohin? Andreas Gaulke |
Trimm:
Im Prinzip ist der Gesamttrimm aus Schlaufenposition, Mastfußposition, Gabelhöhe und Trapeztampenlänge entscheidend. Es gibt also für jede Material/Fahrer-Kombi immer nur eine richtige Position... das läßt sich aber nur step by step in der Praxis rausfinden. Generell: Mastfuß nach vorne - früher gleiten, Mastfuß nach hinten - drehfreudiger. Alles hängt natürlich vom Board ab: in die Schlaufen solltest Du nur gehen, wenn Du gleitest (dann sinkt Dein Heck garantiert nicht ab). Wenn Du nicht gleitest und zu weit nach hinten gehst, stellt sich das Board wegen der Gewichtsverlagerung steile an und das Heck sackt ab. Also erst im Gleiten weiter nach hinten und in die Schlaufen gehen. |
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Segelkauf: |
Segelgröße:
4,5 ist eigentlich zu klein. Das kann man ganz am Anfang (in den ersten Tagen) gut benutzen, aber wenn Du den Dreh dann erstmal raus hast, liefert es zu wenig Vortrieb. 5,5 bis 6 sollten es schon sein, größer allerdings auch nicht. Das Segel sollte keine "Camber" (Profilgeber) haben. Wenn Du einen längeren Mast benutzen willst, dann muss das Segel oben ein Variotop haben, an dem Du mit Gurtbändern die Mastlänge einstellen kannst (es an den Mast anpassen kannst). |
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| Transport:
Segel aufs Dach? Ich habe diesen Sommer zum ersten Mal das Problem des Dachtransportes meines Boards und Segels. Es ist ca. 2 m lang und in einem ebenso langen Segelsack. Wie transportiere ich es, wenn der Kofferraum nicht passt? Könntet Ihr mir eventuell einen Tip geben? Michael Pieper |
Segeltransport:
Wenn möglich sollte das Segel natürlich in den Wagen, da das Segeltuch/Monofilm
auf dem Dach beim Festschnallen geknickt wird (verkürzt die Lebensdauer).
Auch durch den Fahrtwind kann sich der vordere (nicht festgeschnallte) Teil
bei der Fahrt unbemerkt aufstellen und abknicken: 1) Wenn kein Beifahrer vorhanden ist, diagonal von hinten links nach vorne rechts durchladen. So sollte es beim Schalten nicht im Weg sein. Oder aber den Beifahrersitz nach hinten klappen und Segel, teilbaren Mast und Gabel von hintern durchladen. 2) Alternativ kann auch eine Dachbox sinnvoll sein, in die generell alle nassen Sachen verstaut werden (schützt außerdem gegen Langfinger). 3) Segel auf dem Dach so festschnallen, dass es zwar fixiert ist, aber nicht flachgedrückt wird (eventuell Papprolle einrollen), oder aber einen Teil des Mastes in das Segel stecken und dann festschnallen... allerdings dann wieder so fest, dass der der Mast beim Bremsen nich herausrutschen kann. 4) Größeres Auto kaufen... ;-) |
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| Windsurfen
lernen Ich möchte gerne Windsurfen lernen. Na ja, vieleicht ersteinmal ausprobieren. Aber ich denke das ich da Spaß dran habe. Nun meine Frage: Wo kann ich das lernen (am besten Ostsee nahe Kiel) ? Oder in meiner nähe. Was kostet die Schule und die Ausrüstung (Brett+Segel, Anzug usw.) ? Gibt es in meiner nähe Fachgeschäfte ? Dirk Engelhardt |
Surfschulen:
In Windsurfen-lernen.de findest Du unter "Schulung" und "Surfschulen" eine
nach PLZ-Gebieten geordnete Liste mit Surfschulen - auch aus Deiner Region.
Dort kannst Du die Kursgebühren erfragen. Auch im Magazin www.the-daily-dose.com
findest Du unter "Links" und "Windsurf Schools" eine Liste mit über 300
Surfschulen (inkl. Links und Adressen). Surfshops: Genauso ist es mit Fachgeschäften: In Windsurfen-lernen.de unter "Beratung" und "Shopliste" und bei the daily dose of surfing unter "Links" und "Surfshops". Neue Komplettboards mit Segel gibt es schon ab 1300,- (z.B. HiFly), ein Anzug ist ab EUR 100,- drin. Günstiger ist es natürlich gebraucht, aber dazu solltest Du beim Kauf jemanden mitnehmen, der sich auskennt. Anfangs kann man auch erstmal ein Board leihen, und wenn man dann etwas öfter auf dem Wasser war, sich direkt ein etwas kleineres Board zulegen. So hat man länger Spaß an seinem Board, da der Einsatzbereich größer wird. |
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| Aufsteigerboard Ich wollte mir ein neues Brett zulegen, da ich mit meinem alten überhaupt nicht mehr weiterkomme. Ich dachte so an ein Ein-Aufsteigerboard womit mann viele Manöver fahren kann und Fun hat, natürlich will ich damit eine Ganze weile Freude haben und nicht nach 2Jahren ein neues Kaufen müssen. Da dachte ich an ein Fanatic Bee 164 mit komplett Rigg von North Sails (Sting) 7.5 m2. Bin ich damit gut beraten oder würdet ihr mir eine ander Kombination empfehlen.. Stefan Berger |
Beim
Kauf von aktuellem Material der großen Hersteller macht man eigentlich nichts
mehr verkehrt. Wenn man zueinander passende Riggkomponenten verwendet, dann
wird das Segel auch gut funktionieren. Wichtiger ist dabei die Wahl der Board- und Segelkategorie für Deine Anforderungen. Das hängt auch mit Körpergewicht und Fahrkönnen zusammmen (und auch mit dem bevorzugtem Revier). Mit einem 290er Wide-Body-Board und einem 7.5er Segel wirst Du bei normalem Körpergewicht früh ins Gleiten kommen. Beim Board auf gute Manövereigenschaften achten, da "Raceorientierung" Dir den Halsenspaß erschwert. Auch wenn Du Dir später noch ein kleineres Board zulegen solltest, bleibt diese Kombination eine ideale Leicht- bis Mittelwind-Alternative. Materialtests führen wir nicht durch, deshalb können wir Dir auch kein spezielles Board empfehlen. Aber zum Vergleich findest Du bei www.the-daily-dose.com unter "Links" und "Companies" alle Websites der Hersteller. |
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| Unterschiedliche
Finnen Ich habe zu meinem Board zwei Finnen bekommen. Die Längen betragen jeweils 36 und 32 cm. Wo besteht der Unterschied beim surfen außer der Länge. Florian Evert |
Allgemein:
Ganz vereinfacht kann man sagen, dass die längere Finne (die wohl insgesamt
auch mehr Fläche hat) Dein Board schneller angleiten läßt und Du damit auch
mehr Höhe laufen kannst. Bei Starkwind und Surfen mit kleineren Segeln verwendet
man dann die kleinere Finne, da sich das Board dann besser kontrollieren
lässt und auch besser dreht. Aber das hängt natürlich nicht nur von der Länge der Finne ab, sondern von der Form insgesamt. Die Outline, der Profilverlauf und auch die Neigung nach hinten haben alle einen Einfluß auf das Fahrverhalten des Boards. Deshalb werden in unterschiedlichen Boards (bezogen auf den Einsatzbereich) auch verschiedene Finnentypen eingesetzt (grobe Einteilung: Wavefinnen, Freeridefinnen oder Slalom/Racefinnen). |
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| Variotop
annähen oder Mast kürzen Ich habe zwar drei Masten, aber für mein 4,8m Segel sind die alle zu lang. Das Segel hat kein Variotop. Kann ich da unproblematisch ein Variotop rannähen und wo bekomme ich so ein Teil einzeln oder was kostet das in etwa beim Segelmacher? Oder soll ich einfach den Mast, den ich am wenigsten benutze, unten um ein paar Zentimeter kürzen? Massud Mamarvar |
Variotop
annähen: Bezüglich dem Umarbeiten zu einem Variatop fragst
Du am besten direkt bei einer Segelmacherei nach. Eine Liste findest Du
in unserem Magazin (www.the-daily-dose.com)
unter "links" und "sail repair". Bevor Du Geld in das Umarbeiten eines alten
Segels investierst, solltest Du überlegen, ob der Kauf eines neuen
oder gebrauchten Tuchs nicht die bessere Wahl ist. Mast kürzen: Da Masten im Gabelbaumbereich und im unteren Teil zur Mastfußaufnahme verstärkt sind, sollte man immer nur das Top kürzen. Unten höchsten 10 cm abschneiden, den Rest oben. |
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Finnenkästen Ich habe mir ein älteres Windsurfbrett gekauft (Fanatic Hot Rat), 2.9m mit 120l und 13 kg - das Ding hat drei Wavefinnen. Ein Kumpel meinte, dass ich eher die seitlichen Finnenkästen dicht machen soll und mir ne 32er Slalomfinne reinmachen soll, da das Fahrverhalten dadurch entscheidend verbessert wird - was ratet ihr mir ??? Massud Mamarvar |
Finnenkästen: Bei einem 290cm langem Board würden wir Dir auch raten, die äußeren Kästen zu verschließen und nur den mittleren zu benutzen. Dadurch sollte das Board eigentlich besser zu fahren sein. Da es allerdings ein sehr altes und schweres Board ist, solltest Du in der kommenden Saison mal eines der neueren Generation probesurfen - du wirst Dich wundern! | ||
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Ventil |
Ventil: Das sollte beim Transport
immer verschlossen bleiben, damit man es nie ausversehen offen läßt.
Nur bei großen Temperaturunterschieden oder starker Sonneneinstrahlung
sollte man es vor und nach dem Surfen kurz zum Druckausgleich öffenen. |
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| IMCS Variotop Ich kenne die IMCS-Zahl meines Mastes nicht mehr. Wie wichtig ist diese Zahl für das Segel? Ich will meinen alten 460er Mast für ein kleineres Segel benutzen. Nun frage ich mich, wie weit ein Variotop den Mast "verkürzen" kann. Malte Berndt |
IMCS: IMCS bezeichnet die Härte des Mastes im Bezug auf dessen Länge. Minimale Abweichungen sind tolerierbar, zuviel Abweichung beeinflußt die Funktionsweise des Segels. Die IMCS-Zahl eines vorhandenen Mastes erfährst Du beim Surfhändler oder Hersteller. Variotop: Die Länge des Variotops ist natürlich je nach Hersteller und Segellinie unterschiedlich. Am besten den Mast beim Kauf des neuen Segels mitnehmen und zur Probe damit aufriggen. So siehst Du (oder auch ein kompetenter Verkäufer), ob der Mast zum neuen Segel paßt. |
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Trapeztampen |
Trapeztampenposition: |
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Anluven |
Ursachen für das Anluven: |
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Fußschlaufen |
Fußschlaufen:
Wahrscheinlich hat das mehrere Ursachen. 1.) Wer sich sehr darauf konzentriert in die Fußschlaufen zu steigen, vergisst meist das Segel dicht zu halten. 2.) Der Druck auf den Mastfuß ist nicht da. Versuche einmal, dich stärker an die Gabel zu hängen (als wenn du den Mastfuß ins Brett drücken wolltest - NICHT nach hinten lehnen), während Du versuchst, in die Schlaufen zu kommen. Dabei wirst du das Gefühl haben, eigentlich viel zu stark in Richtung Bug gelehnt zu sein. Als Trick könntest Du versuchen, mit einem SItztrapez zu fahren und dabei während des Umsetzens der Füße, den Druck auf den Mastfuß durch regelrechtes Absitzen im Trapez zu gewährleisten. Wasserstart: Eine animierte Sequenz zum Wasserstart findest Du unter www.the-daily-dose.com. Wahrscheinlich ziehst Du das Rigg zu Dir heran, kommst ein Stück aus dem Wasser, und fällst dann wieder ins Wasser. - Als Erklärungsanstatz: Das Rigg sollte möglichst aufrecht stehen, bevor du daran denkst, aufs Brett zu steigen. Das heißt: Du muß dich lang machen. Arme ganz strecken. Wenn dann das Rigg aufrecht steht, versuchen den Oberkörper über das Brett zu bringen und dann wie beim Treppensteigen (mit einem Klimmzug) den Schritt aufs Brett zu machen. GANZ WICHTIG: Auf keinem Fall in Rücklage versuchen, aufs Board zu kommen. |
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| Surfschein Ist ein Surfschschein eigentlich Pflicht? Peter Schmidt, Solingen |
Jain!
Auf dem Meer ist ein Surfschein nicht Pflicht. Viele Surfschulen verleihen
aber nur Material an Scheininhaber. Auf vielen deutschen Binnengewässern
gibt es aber eine Scheinpflicht. Fazit: Ein Surfschein lohnt sich auf jedem
Fall. Das im Kurs vermittelte Wissen (u.a. Vorfahrtsregeln) erspart Dir
viel Ärger. |
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| Anluven Beim Strandstart luvt mein Brett immer an. Was mache ich falsch? Tanja Antwerpes, Köln |
Wahrscheinlich gibst du zuwenig Druck auf den Mastfuß. Versuche beim aufsteigen Dich nicht ans Rigg zu hängen, sondern steige aktiv (wie beim Treppensteigen) auf und versuche mit dem Rigg Druck auf den Mastfuß zu geben. | |||
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