10 Jahre Freestyle World Cup! 1997 wurde diese Disziplin auf Fuerteventura zum ersten Mal bei einem World Cup Event ausgetragen. Seitdem hat sich einiges verändert. Das, was die Zuschauer in diesem Jahr an Tricks geboten bekommen, hat nichts mehr mit dem zu tun, was vor einem Jahrzehnt als 'Freestyle' gehandelt wurde.
Selbst Moves, die vor zwei Jahren noch als Höchstschwierigkeit galten und nur von einer Hand voll Surfer beherrscht wurden, gehören heute zum Standard und werden in jedem Heat locker aus dem Ärmel geschüttelt.
Heute startete die erste Single Elimination am Sotavento Beach, bis einschließlich Montag ist dieser Strandabschnitt fest in der Hand der Freestyler. Deutlich flacheres Wasser als an den Vortagen und böige 5-6 Windstärken bildeten den Rahmen für den Auftakt zu einer actionreichen Woche.
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Nach seinem Sieg auf Lanzarote führt der Venezuelaner Jose 'Gollito' Estredo (V-1) die PWA Tourwertung vor Kiri Thode (NB-61) und Ricardo Campello (V-111) an. Nach dem heutigen ersten Wettkampftag sah das Ergebnis allerdings anders aus, Ricardo scheiterte im Achtelfinale am Franzosen Anthony Ruenes (F-85) und sowohl Gollito als auch Kiri schieden im Viertelfinale aus.
'Man of the Day' war der Brasilianer Marcilio Browne (BRA-105), der auf seinem Weg ins Finale den amtierenden Weltmeister Jose Estredo in einer knappen aber gerechten Entscheidung aus dem Rennen warf.
Im Anschluss gewann er gegen Anthony Ruenes und auch dessen Landsmann Thomas Traversa (F-3) ließ er im alles entscheidenden Heat keine Chance. Platz eins für den jungen Surfer aus Brasilien, der mit diesem Ergebnis auch seinen ersten Einzelsieg bei einem World Cup Event erzielte.
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