Rock'n
Roll an der Ostsee
bei den Red Bull Big Days 2007
Man wundert sich, wie viele Surfer Freitags morgens nicht zur
Arbeit mussten. Um 10:00 Uhr war die Straße entlang des
Strandes bereits zugeparkt. Kein Wunder, denn die Vorhersage versprach
gute Action für den Red Bull Big Days Contest, der gestern
am Weißenhäuser Strand ausgetragen wurde.
Fette Beats waren schon aus der Ferne zu hören, am Strand
dann das bekannte Setup eines Red Bull Events. Schwarze Jeeps
beladen mit Musikboxen und Plasma-TV Bildschirmen, Masten mit
Sponsorenflaggen, dutzende von Fotografen, eine handvoll TV-Crews
und viele bekannte Gesichter.
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Nachdem der Jetski zu
Wasser gelassen und die Qualifikationsheats noch bei moderaten
Bedingungen ausgetragen wurden, kündigte eine heftige Schauerfront
den erwarteten Sturm aus Nordwest. Ab mittags verlangten 8-9 Windstärken
mit Orkanböen und auf knapp fünf Grad fallende Lufttemperaturen
den insgesamt 30 Startern alles ab. Jetzt ging es Schlag auf Schlag,
denn das Tageslicht verabschiedet sich in dieser Jahreszeit bereits
um kurz für fünf.
Was passierte auf dem Wasser? 18 Starter kämpften vor Ort
in den Vorläufen um den Einzug in den Hauptevent. Dort trafen
sie auf die 12 von einer Jury gesetzte Fahrer. Einen Heat nach
dem anderen schickte Regattaleiter Holger Lass in die steilen,
oft hohl brechenden Wellen am Weißenhäuser Strand.
Hohe Backside Cutbacks, Cheese Rolls, Frontloops, hohe Pushloops
und einhändige Backloops waren die Manöver des Tages.
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